Tango

Der Tango hat eine Geschichte, die in Buenos Aires begann. Die Seefahrer und Einwanderer des vorletzten Jahrhundets brachten ihre Musik in die düsteren Hafenkneipen der Hauptstadt Argentiniens.

Doch was macht den Reiz des Tango heute aus? Erfahrene Tango-Tänzer sagen, es sei der Adrenalinstoß nach einem gelungenen Tango-Tanz: man schwebt im siebten Himmel, wie bei einer Eroberung. Wer einmal die Leidenschaft des Tangos gespürt habe, werde den Rest seines Lebens versuchen, wenigstens einmal einen wirklich perfekten Tango zu tanzen.

Deshalb ist Tango auch nicht einfach zu beschreiben. Man mus ihn gesehen und getanzt haben. Der Tango ist ein sehr sinnlicher, ja erotischer Tanz. Die Oberkörper des Tanzpaares bleiben gerade und sind dicht aneinandergepresst. Ihre Gesichter berühren sich fast. Der Mann führt beim Tanz indem er die Frau am Rücken festhält. Die andere Hand des Mannes hält die Hand des Partners oder schwingt frei in der Luft. Doch die Hüftbewegungen sind das Schwierigste. Die Hüfte der Frau schwingt und ihre Beine muss sie zwischen kurzen und langen Schwüngen und Schrittfolgen wechseln. Manchmal tanzt sie zwischen den Beinen des Mannes. Der Mann hat sicher die schwierigere Aufgabe beim Tango-Tanz, denn er muss der Musik folgen, die Frau führen, sich gleichzeitig ihren Schritten anpassen, sich selbst mit Drehbewegungen fortbewegen und auf die anderen Paare auf der Tanzfläche achten. Es ist volle Konzentration erforderlich. Ein Lächeln sieht man deshalb erst nach dem Tanz.

Einen Einblick in den Tangotanz gibt unsere Autorin Sabine Teermann:

Die Geschichte des Tango

Epochen des Tango

Auf der Milonga